Computerspiele ab 18 spielen, Alkohol trinken, Schimpfwörter sagen – das ist alles Sünde, oder nicht? Was darf man eigentlich als Christ und was nicht? Ist der Glaube ein Käfig, ein Gefängnis aus Regeln? Nein, im Gegenteil! Der Glaube an Jesus Christus ist das Befreiendste, dass es auf der Welt gibt, und trotzdem fühlen sich viele durch ihn eingeschränkt.

„Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei.“ Johannes 8:36 SCH2000

Wie kann das sein? Der Grund ist Religion. Wie Religion? Sind Christen nicht einer Religion angehörig? Nun, wenn ich jetzt dein Interesse geweckt habe und du mehr oder weniger verwirrt bist, möchte ich dir eine Bibelstelle zeigen:

„Alles nun, was sie euch sagen, dass ihr halten sollt, das haltet und tut; aber nach ihren Werken tut nicht, denn sie sagen es wohl, tun es aber nicht. Sie binden nämlich schwere und kaum erträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf die Schultern; sie aber wollen sie nicht mit einem Finger anrühren. Alle ihre Werke tun sie aber, um von den Leuten gesehen zu werden. Sie machen nämlich ihre Gebetsriemen breit und die Säume an ihren Gewändern groß, und sie lieben den obersten Platz bei den Mahlzeiten und die ersten Sitze in den Synagogen und die Begrüßungen auf den Märkten, und wenn sie von den Leuten »Rabbi, Rabbi« genannt werden. Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, denn einer ist euer Meister, der Christus; ihr aber seid alle Brüder. Nennt auch niemand auf Erden euren Vater; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist.“ Matthäus 23:3-9 SCH2000

Und diese Stelle:

„der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens , sondern des Geistes; denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.“ 2. Korinther 3:6 SCH2000

In der ersten Stelle geht es um die Pharisäer, die Schriftgelehrten, die religiösen Oberhäupter.
Ein perfektes Beispiel für Religion. Religion definiert sich durch Regeln und Gebote. Auch heute noch sind die damals beschriebenen Pharisäer ein perfektes Bild für Religion. Ebenfalls steht in der Katholischen Kirche und in einigen anderen christlichen Gruppierungen bei vielen Anhängern die Religion im Mittelpunkt und nicht Jesus.
Jesus Christus soll aber im Mittelpunkt stehen!

Du kannst also auch mit Gott eine Beziehung führen, wenn du nicht alle „Regeln“ einhältst. Jeder Mensch sündigt, auch Christen. Würden wir nicht sündigen, bräuchten wir keine Vergebung. Regeln sollten dich nicht davon abhalten, eine Beziehung mit Gott einzugehen, bzw. Christ zu werden. Wenn du erstmal Christ bist, wird dich Gott nach und nach zum Positiven verändern. Sein Ziel ist es, dich Christus ähnlicher zu machen. Gott will dir nichts wegnehmen. Er liebt dich und möchte das Beste für dich!

Dementsprechend dreht sich das Leben als Christ nicht darum, Regeln einzuhalten und um Religion, sondern es dreht sich um Jesus Christus.

„Denn für mich ist Christus das Leben“ Philipper 1:21a SCH2000

Ein Christ liebt Jesus Christus für das was er für ihn getan hat, für seine Güte, seine zahlreichen anderen Eigenschaften und für sein göttliches Wesen.

„Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte.“ Psalmen 103:8 SCH2000

Würde man jemandem, den man liebt, absichtlich verletzen oder den perfekten Rat verachten?
Natürlich nicht! Man möchte das Beste für den, den man liebt, und man ignoriert einen guten Rat nicht.

Gott ist gut und duldet Sünde nicht, deswegen hat er seinen Sohn in die Welt gesandt, damit er unsere Sünden am Kreuz trägt.
Die Bibel, sein Wort, zeigt uns wie wir leben sollen, um Gott näher zu kommen.
Wenn wir Gott lieben, versuchen wir, uns an sein Wort zu halten, und dabei wird er uns immer helfen. Wir sollten nichts aus Zwang tun, sondern alles aus Liebe zu ihm. Ebenso sollten wir uns nicht unter Druck setzen, sondern Gott das Ruder überlassen, und trotzdem unser Bestes geben. Alles Weitere kommt von selbst durch Gottes Gnade!

„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.“ Römer 8:28 SCH2000

Gott liebt uns, deswegen dienen auch sein Wort und was darin steht uns zum Besten.
Selbstständig können wir niemals sein Wort einhalten, das geht nur durch Jesus Christus, wenn sich unser Leben um ihn dreht und er uns verändert. Schließlich leben wir nicht in einer Beziehung zu ihm, weil wir Regeln eingehalten haben, sondern weil er uns aus Gnade errettet hat.

Die Errettung ist ein Geschenk, das jeder von ihm annehmen kann, und keine Bezahlung für das Halten von Regeln. Wenn du dieses Geschenk annehmen möchtest, dann glaube an Jesus Christus als deinen Herrn, Retter und Gott, bekenne ihm deine Sünden und erkenne, dass du seine Rettung brauchst. Sprich zu ihm, wann und wo du willst, und er wird dich hören. Du musst die Worte nicht laut aussprechen, du kannst sie auch einfach in dich hinein sagen. Wichtig ist, dass es ernst gemeint ist und von ganzem Herzen kommt. Er wird dich erretten und dich verändern, so wie er es versprochen hat.

„Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!“ 2. Korinther 5:17 SCH2000

„Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“ 1. Johannes 1:9 ELB

Gott hält sein Wort!

Quellen:

– Die Bibel