Die Evolutionstheorie ist bewiesen. Das ist eine Annahme, die heutzutage viele teilen. Zahlreiche Menschen verstehen unter der Evolutionstheorie das Entstehen und die Entwicklung von Leben, nachweislich ohne Gottes Zutun. Dass Evolution eigentlich nur Entwicklung heißt, wird oft nicht beachtet. Selbst wenn die Evolutionstheorie wahr sein sollte, was sehr umstritten ist, heißt dies nicht, dass die Entstehung und Entwicklung des Lebens ohne Gottes Einwirken stattgefunden hat oder haben kann. Eine Entwicklung des Lebens, aber eben eine von Gott gesteuerte Entwicklung, ist mit der Bibel vereinbar. Leider gibt es zum Thema Evolutionstheorie sowohl bei den Befürwortern als auch bei ihren Gegnern viele Fehlinformationen. Dieser Text beschäftigt sich also lediglich mit der Frage, ob die Erde, das Universum und das Leben ohne Gottes Zutun entstanden sein können. Nicht damit, wie diese entstanden sind. Ist also die Entstehung der Erde etc. ohne Gottes Einfluss wirklich bewiesen? Sicher nicht. In diesem Artikel gehen wir auf ein paar Totschlag-Argumente ein, die gegen die Annahme der Entstehung ohne Gott stehen.

Das Universum, die Erde, das Tierreich oder auch unser Körper. Es gibt viele Argumente, die gegen eine Entwicklung ohne Gott sprechen, wenn man sich umsieht. Alles ist so unglaublich perfekt und komplex gestaltet. Um ein Argument gegen diese Komplexität zu finden, sprechen Evolutionstheoretiker oft davon, dass wir so etwas wie Lottogewinner sind. Und wir einfach das Glück hatten, dass unsere Erde und unser Körper sich so entwickelt haben. Doch selbst wenn eine Entwicklung ohne Gott möglich wäre, müsste es unendlich viele Fehlversuche gegeben haben. Die Wahrscheinlichkeit für eine solche zufällige Entwicklung ist vernichtend gering, und trotzdem bestände immer noch eine Chance dazu, wenn sie denn überhaupt möglich wäre. Also wollen wir, anstatt weitere Argumente für die Unwahrscheinlichkeit einer von Gott unabhängigen Entwicklung vorzubringen, uns die angebliche Entwicklung ohne Gott an sich anschauen. Es gibt mehrere Argumente, die gegen eine zufällige Entwicklung sprechen, ja sie sogar fast ausschließen.

Aus dem Nichts kann keine Materie und Information entstehen
Aus dem Nichts kann keine Materie und schon gar keine Information kommen.
Was eigentlich für jeden logisch sein sollte und was eigentlich auch nicht wissenschaftlich angezweifelt werden kann, ist, dass aus Nichts nicht Etwas entstehen kann. Auch kann keine Information aus dem Nichts entstehen. Hat man ein leeres Tablett, entsteht auf diesem auch nicht einfach so von selbst ein Gericht. Ein Urknall ist nur möglich, wenn es etwas gegeben hat, das ihn ausgelöst hat. Wenn aber laut der Urknalltheorie vorher nichts da war, kann auch kein Urknall ausgelöst worden sein. Auch die Wissenschaft konnte bis jetzt keine Antwort auf diese Frage liefern. Und woher kommt beim Urknall und der darauffolgenden Entwicklung überhaupt die Information, die benötigt wird, damit sich alles so perfekt entwickelt? Selbst wenn man von Selektion etc. ausgeht, benötigt man diese Information.

Vergleichen wir doch mal Lebewesen mit selbstlernender Künstlicher Intelligenz (eigentlich gibt es noch gar keine künstliche Intelligenz, gemeint sind selbstlernende Computerprogramme) und Algorithmen. Geht man davon aus, dass Lebewesen sich nicht weiterentwickeln, kann man dies mit einem normalen Algorithmus vergleichen, der seine Aufgabe erfüllt. Ein solcher Algorithmus bedarf logischerweise eines intelligenten Schöpfers, um ihn zu programmieren, dazu braucht jedoch ein erfahrener Entwickler nicht sehr viel Zeit. (Das ist natürlich vom Algorithmus abhängig). Geht man aber davon aus, dass Lebewesen sich weiterentwickeln, auch artenübergreifend, kann man dies mit einer selbstlernenden künstlichen Intelligenz vergleichen, also mit Machine Learning. Eine solche zu programmieren, kostet den Entwickler viele Dutzend Stunden Arbeit, also das Vielfache von einem normalen Algorithmus im gleichen Aufgabengebiet, da es sich ja quasi um ein Netz aus unzähligen Algorithmen handelt. Es bedarf also bei einer Weiterentwicklung des Lebens hundert Mal mehr eines intelligenten Schöpfers, als wenn diese nicht vorhanden wäre.
Zudem sind Computerprogramme nicht annähernd so komplex und perfekt wie Lebewesen.

Aus toter Materie kann keine lebende Materie entstehen
Dieses Argument betrifft die Entstehung des Lebens an sich, also die Abiogenese.
Laut dieser ist aus toter Materie Leben entstanden. Wie genau, weiß die Wissenschaft natürlich nicht. Wie kann man also denken, dass die Entstehung des Lebens ohne Gottes Zutun bewiesen ist, wenn es keinem wissenschaftlichen Versuch auch nur annähernd jemals gelungen ist, Leben zu erschaffen, bzw. den Ursprung des Lebens darzustellen.

Im letzten Teil haben wir anhand von Versen belegt, dass die Bibel der Wissenschaft oftmals voraus ist.
Auch die Evolutionstheorie bzw. die Entstehung des Lebens etc. und der Materie an sich, haben wir uns angeschaut.
All die vorangegangen Artikel liefern zwar glaubwürdige Indizien für die Schöpfungsgeschichte und gute Argumente gegen die Entstehung des Lebens ohne Gott, widerlegen jedoch nicht vollkommen eine gottunabhängige Entstehung des Lebens. Nun, genauso wie niemand sagen kann, dass die Entstehung des Lebens ohne Gott bewiesen ist, weil eben kein Mensch bei der Entstehung der Welt dabei war, können wir nicht endgültig beweisen, dass die Schöpfungsgeschichte stattgefunden hat.

Die Vergangenheit wird erforscht, und die gefundenen Indizien führen dann zu einer rekonstruierten Lösung.
Also können wir dir, auch wenn alle Indizien für die Bibel und die Schöpfungsgeschichte sprechen, nicht hundertprozentig wissenschaftlich beweisen, dass die Schöpfungsgeschichte stimmt.

Am Ende musst du entscheiden an was du glaubst. Wenn du dich für Gott und die Bibel entscheidest, garantiere ich dir, dass sich dein Leben verändern wird. Gott wird dein Leben verändern und dir persönlich zeigen/beweisen, dass es ihn gibt und dass er lebt.
Du hast nichts zu verlieren; ist das Leben und die Materie von selbst entstanden und gibt es keinen Gott, wird sich nichts in deinem Leben verändern, entscheidest du dich aber für Gott, und es gibt ihn, hast du alles gewonnen: Frieden & Gemeinschaft mit Gott von jetzt bis zur Ewigkeit.
Viel verheerender ist es jedoch, wenn du dich gegen ihn entscheidest und es ihn gibt, als wenn es ihn nicht gibt und du dich für ihn entscheidest. Gottes Zorn bleibt auf dir und dich erwartet sein Gericht und ewige Trennung von ihm.

Ich kann dir nur den Tipp geben:
Probiere es aus! Lade ihn in dein Herz ein und akzeptiere ihn als deinen Gott. Was du schlussendlich mit diesem Tipp machst, ist deine Sache. Denk einmal nach, bevor du dich entscheidest, immerhin hängt viel davon ab.

Quellen:

– Die Bibel