In diesem Text wollen wir uns mit der wissenschaftlichen Belegbarkeit der Bibel beschäftigen. Wir werden uns Bibelstellen anschauen, die wissenschaftliche Erkenntnisse und technische Erfindungen voraussagen. Dazu haben wir ein paar Beispiele rausgesucht:

Es gibt so viele Sterne, dass man sie nicht zählen kann:

„Wie das Heer des Himmels nicht gezählt und der Sand des Meeres nicht gemessen werden kann, also werde ich den Samen Davids, meines Knechtes, und die Leviten mehren, die mir dienen.“ Jeremia 33:22 ELB

„Und er führte ihn hinaus und sprach: Blicke doch gen Himmel und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst! Und er sprach zu ihm: Also wird dein Same sein!“ 1. Mose 15:5 ELB

Weltweit kann man von der Erde aus mit bloßem Auge insgesamt 6000 (von einem festen Standpunkt aus sogar nur 3000) Sterne sehen. Die Bibel sagt jedoch, dass die Sterne nicht gezählt werden können. Als die Bibel geschrieben wurde, gab es noch lange keine Teleskope, und man konnte eigentlich noch nicht wissen, dass die Sterne tatsächlich nicht zählbar sind. Zur damaligen Zeit wäre es mit etwas Zeit sehr wohl möglich gewesen, diese zu zählen. Trotzdem trifft die Bibel diese Aussage schon vor über 4000 Jahren.

Plejaden und Gürtel des Orions:

„Kannst du knüpfen das Gebinde des Siebengestirns, oder lösen die Fesseln des Orion?“ Hiob 38:31 ELB

Im Buch Hiob fragt Gott Hiob, ob er die Macht habe, die Plejaden (Sternenhaufen) zusammenzubinden. Mit bloßem Auge sind die Plejaden als höchstens neun Sterne erkennbar. Erst mit dem Fernrohr lässt sich feststellen, dass die Plejaden aus über 1200 Sternen bestehen. All diese Sterne sind durch die Schwerkraft aneinandergebunden. Gott kann also die Plejaden zusammenbinden, Hiob jedoch nicht. Auch bei dem Gürtel des Orion weiß die Bibel schon tausende Jahre vor der Wissenschaft Bescheid. Noch im gleichen Satz fragt Gott Hiob, ob er die Kraft habe, den Gürtel des Orion (Sternbild) zu lösen. Was mit bloßem Auge nicht erkennbar ist: drei der vier Sterne des Sternbildes Gürtel des Orion bewegen sich tatsächlich auseinander.

Die Erde im Vakuum

„…hängt die Erde auf über dem Nichts.“ Hiob 26:7b ELB

Während damals viele Zivilisationen glaubten, die Erde befände sich auf einem Ozean oder würde von Elefanten getragen, wusste die Bibel damals schon, dass die Erde sich im Nichts, bzw. im Vakuum befindet.

Auch die Luft hat ein Gewicht:

„Als er dem Winde ein Gewicht bestimmte, und die Wasser mit dem Maße abwog.“ Hiob 28:25 ELB

Erst das im 17. Jahrhundert entwickelte Barometer bewies, dass Luft ein Gewicht hat. Davor glaubte man Luft sei gewichtslos. Ausnahme ist hier wieder die Bibel, die schon lange vor der Wissenschaft wusste, dass Luft ein Gewicht hat.

Die Erde ist eine Kugel:

„Denn gleichwie der Blitz ausfährt von Osten und scheint bis gen Westen, also wird die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.“ Matthäus 24:27 ELB

„Desgleichen wird es an dem Tage sein, da der Sohn des Menschen geoffenbart wird. An jenem Tage, wer auf dem Dache sein wird und sein Gerät im Hause hat, der steige nicht hinab, um es zu holen; und wer auf dem Felde ist, wende sich gleicherweise nicht zurück. Gedenket an Lots Weib! Wer irgend sein Leben zu retten sucht, wird es verlieren; und wer irgend es verliert, wird es erhalten. Ich sage euch: In jener Nacht werden zwei auf einem Bette sein; einer wird genommen und der andere gelassen werden. Zwei Weiber werden zusammen mahlen, die eine wird genommen, und die andere gelassen werden. Zwei werden auf dem Felde sein: der eine wird angenommen, der andere wird preisgegeben werden. Und sie antworten und sagen zu ihm: Wo, Herr? Er aber sprach zu ihnen: Wo der Leichnam ist, da werden auch die Adler versammelt werden.“ Lukas 17:30-36 ELB

Anhand des ersten Verses wird deutlich, dass Jesu Ankunft blitzartig geschehen wird und logischerweise überall zeitgleich. Im zweiten Vers wird deutlich, dass es bei der Entrückung (in diesem Text gehen wir nicht darauf ein was genau die Entrückung ist) bei einigen Tag sein wird und bei anderen Nacht, und das ist nur möglich, wenn die Erde eine Kugel und nicht eine Scheibe ist. Die Bibel widerspricht also der damaligen Meinung, dass die Erde eine Scheibe sei.

„Er ist es, der da thront über dem Kreise der Erde, und ihre Bewohner sind wie Heuschrecken; der die Himmel ausgespannt hat wie einen Flor und sie ausgebreitet wie ein Zelt zum Wohnen;“ Jesaja 40:22 ELB

Das hier mit Kreis übersetzte, althebräische Wort „chug“ bezeichnet in der Bibel einen dreidimensionalen Kreis bzw. eine Kugel.

Es gibt viele solcher Beispiele, in denen die Bibel Aussagen trifft die erst sehr viel später von der Wissenschaft bestätigt werden konnten. Ein oder zwei dieser wissenschaftlichen exakt zutreffenden Aussagen könnten ja noch Zufall sein, aber viele Dutzend? Zahlreiche weitere dieser Beispiele kann man in dem Buch „Bibel und Wissenschaft – Die Forschung hat Verspätung“ von Roger Liebi (2013, CLV Verlag) nachlesen. Aus diesem Buch haben wir auch einiges des oben genannten entnommen.

Quellen:

– Die Bibel
– „Bibel und Wissenschaft: Die Forschung hat Verspätung“ von Roger Liebi (2013, CLV Verlag)
– Ölvorkommen in Israel (http://bibelarbeit.privat.t-online.de/_o_oel_in_israel.pdf)