AT = Altes Testament; NT = Neues Testament

Bestätigung durch die Archäologie

Während der letzten hundert Jahre hat die Archäologie unser Vertrauen in die Glaubwürdigkeit der Bibel gestärkt, indem sie uns viele der historischen Details, die dort beschrieben werden, bezeugt. Hier einige Beispiele dafür: Experten vertraten zunächst die Ansicht, dass Pferde und Wagen zur Zeit Josefs in Ägypten unbekannt gewesen seien. Historische Funde überzeugten sie schließlich vom Gegenteil. Ebenso behaupteten Wissenschaftler, dass Gallio nie Prokonsul (Statthalter) in Achaja gewesen sein konnte. Dann bewies eine ausgegrabene Tafel das Gegenteil. Experten glaubten auch, dass Tirhaka, der König von Kusch (Äthiopien) (vgl. 2.Kön. 19,9) im Jahr 701 vor Christus nie eine Armee angeführt haben konnte, weil er zu dem Zeitpunkt erst neun Jahre alt war. Dann wurde jedoch eine Inschrift veröffentlicht, durch die sie ihre Meinung änderten. Gleichfalls waren Forscher der Ansicht, dass es Belsazar (König der Chaldäer) als Person nicht gegeben hätte. Aber Tafeln in Babylon beweisen, dass er sehr wohl gelebt hat und mit seinem Vater Nabonid das neubabylonische Königreich regierte.

Kritiker bezweifelten ebenso die Existenz des Stammes der Hetiter, weil diese nur in der Bibel erwähnt worden waren (an etwa 40 Stellen). Der Archäologe Hugo Winckler konnte aber ab 1906 Hattusa (heute Bogazkale; Ort in der Türkei, der früher Bogazkoy hieß), die Hauptstadt der Hetiter, ausgraben, wo an die zehntausend hethitische Keilschrift-Tontafelfragmente gefunden wurden.

Dr. Nelson Glueck, der vielleicht bekannteste Experte für die Israelische Archäologie des 20. Jahrhunderts, schrieb: „Keine einzige archäologische Entdeckung hat je einer biblischen Angabe widersprochen. Im Gegenteil, unzählige archäologische Funde bestätigen klar die historischen Aussagen der Bibel. Überdies hat die sorgfältige Auswertung biblischer Beschreibungen oft zu erstaunlichen Entdeckungen geführt.“ (Rivers in the Desert, Farrar, Strauss and Cudahy, New York 1959, S. 31).

William F. Albright, eine anerkannte archäologische Autorität, äußert: „Die übermäßige Skepsis, die den Aussagen der Bibel von wichtigen historischen Schulen des 18. und 19. Jahrhunderts entgegengebracht wurde, von denen bestimmte Entwicklungsstufen periodisch immer noch vorkommen, wurde nach und nach über Bord geworfen. Jede neue Entdeckung hat die Exaktheit unzähliger Details nachgewiesen und dem Wert der Bibel als historische Quelle immer mehr Anerkennung zukommen lassen.“ (Josh McDowell, Evidence That Demands a Verdict, rev. Ausgabe, Here’s Life Publishers, San Bernardino, Kalifornien 1979, S. 71-75).

Lassen wir zum Schluss dieser Studie noch einmal Josh McDowell, aus dessen Buch „Die Bibel im Test“ die meisten in dieser Studie erwähnten Fakten stammen, zu Wort kommen:

„Nachdem ich versucht hatte, die Historizität und Gültigkeit der Schrift zu zerschlagen, kam ich zu der Schlussfolgerung, dass sie doch vertrauenswürdig ist. Wollte man die Bibel als unzuverlässig verwerfen, müsste man schon fast die gesamte Literatur der Antike verwerfen.“

Quellen:

– Die Bibel
– J. McDowell, Die Bibel im Test