Geistig bezeichnet den Verstand und das Denkvermögen des Menschen und seine Fähigkeit, Dinge zu durchdenken und zu beurteilen.

Hattest du schon mal, nachdem du etwas Schlechtes getan hast, ein schlechtes Gewissen?
Oder hast du schon einmal über den Sinn des Lebens oder über Gott nachgedacht? Dass du auf dieser Seite bist, beweist es. Davon handelt auch dieser Text. Es geht also diesmal nicht um Indizien der Wissenschaft für Gott, sondern um unsere Gedankenwelt. Beginnen wir mit dem ersten geistigen Indiz, dem Gewissen.

1. Das Gewissen

Das Gewissen ist eine geistige Instanz, die alle Menschen unabhängig voneinander, zumindest am Anfang ihres Lebens, haben. Doch woher kommt diese Instanz?

Nimmt man an, dass der Mensch nicht von Gott erschaffen wurde, sondern durch die Evolution entstanden ist, zeigt sich ein Problem: Selbst wenn man eine materielle Entwicklung nachweisen könnte, wäre die Entwicklung einer geistige Instanz unmöglich. Eine geistige Instanz basiert auf Information, welche unabhängig von Materie ist. Eine solche Information kann sich nicht durch die Entwicklung von Materie mit entwickeln, da sie eben unabhängig von ihr ist. Der Urknall kann ebenfalls nicht der Ursprung dieser Instanz gewesen sein, da sie zur Zeit des Urknalls noch nicht vorhanden war. Das Gewissen bzw. diese Information war erst vorhanden als der Mensch geschaffen wurde. Dies lässt sich dadurch belegen, dass die Tiere und Pflanzen diese geistige Instanz bzw. diese Information nicht haben. Halten wir noch einmal fest: Das Gewissen war, als es Tiere gab, noch nicht vorhanden. Geht man von einer Entwicklung vom Tier zum Mensch aus, geht man von der Mitentwicklung des Gewissens gleichzeitig zur materiellen Entwicklung von Tier zu Mensch aus. Dass eine solche Entwicklung der Information nicht möglich ist, haben wir bereits beschrieben. Auch kann diese Information, bzw. das Gewissen seinen Ursprung nicht in der Umgebung oder dem sozialen Umfeld der Menschen haben, da es überall auf der Welt unabhängig von der Umgebung und dem sozialen Umfeld vorzufinden ist. Woher kommt dann diese Information bzw. das Gewissen? Gehen wir von der Bibel aus. In der Bibel wird das Gewissen mehrfach erwähnt.

„wieviel mehr wird das Blut des Christus, der durch den ewigen Geist sich selbst ohne Flecken Gott geopfert hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, um dem lebendigen Gott zu dienen“ Hebräer 9:14 ELB

Das Gewissen hat seinen Ursprung in Gott. Und da Gott den Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen hat, ist unser Gewissen ein Spiegelbild seiner Natur. Unser Gewissen ist jedoch, wie wir überall beobachten können, durch die Sünde getrübt und schwach oder kaum noch ausgeprägt. Das heißt, dass jede Sünde unser Gewissen schwächt und sozusagen verunreinigt. Es kann erst wieder gereinigt und gestärkt werden, wenn man sich zu Gott bekennt, bzw. ihn in seinem Leben aufnimmt.

2. Die Ewigkeit in unserem Herz

Gehen wir nun auf das zweite geistige Indiz für Gott ein. Seit jeher versuchen Menschen, ihre Herkunft und ihre Zukunft nach dem Tod zu ergründen. Es gibt unzählige Religionen und Glaubensrichtungen. Genau wie das Gewissen ist dieses Indiz
nicht von äußeren Umständen abhängig und kann sich nicht entwickelt haben. Allein dass du gerade auf dieser Seite bist, beweist diese Tatsache. Die Bibel erklärt auch den Ursprung hiervon:

„Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.“ Prediger 3:11 LUT

3. Die Bosheit der Menschen

Jeder Mensch weltweit, unabhängig von äußeren Umständen, ist seit seiner Geburt böse, bzw. tut schlechte Dinge wie z.B. lügen, stehlen oder aber auch schlecht über andere denken und reden. Dieses Verhalten erklärt die Bibel mit dem Sündenfall. Um diesem entgegen zu wirken, muss man Jesus bzw. Gott um Vergebung bitten und ihm sein Leben geben.

Nachdem wir uns diese drei Indizien, die für die Existenz Gottes sprechen, angeschaut haben, können wir sagen, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass es Gott gibt.
Urteile selbst.

Quellen:

– Die Bibel